Das Wochenende haben wir genutzt, um den pazifischen Nordwesten der USA und die Stadt Portland in Oregon zu besuchen. Von Portland hatten wir aus verschiedenen Quellen ausschließlich Positives gehört. Auch eine langjährige Bewohnerin der Stadt, die auf dem Flug neben uns saß, meinte, wer einmal in Portland gelebt habe, wolle dort nur ungern wieder weg.
Was an der Innenstadt Portlands sofort auffällt, sind die unzähligen Laubbäumen am Straßenrand. Auch wenn diese im Winter natürlich keine Blätter tragen, verleiht dies der Stadt eine sehr natürliche Atmosphäre. Staus, Hupkonzerte und Abgasprobleme gibt es hier ebenfalls nicht. Außerdem ist Portland explizit als Fahrradfahrer- und Fußgängerfreundliche Stadt konzipiert worden. Dem anderswo verbreiteten Problem des Urban Sprawl hat man hier gezielt entgegengearbeitet, so dass die Stadt sehr kompakt und dadurch gut zu Fuß zu erkunden ist.
Die Innenstadt weist den für amerikanische Städte typischen Schachbrettgrundriss auf, wirkt aber dennoch wie eine europäische Kleinstadt. Nichtsdestotrotz gibt es hier alle Annehmlichkeiten der Großstadt (Einkaufszentren, Restaurants, Bars etc).
Wir liefen an diesem Tag durch die Innenstadt und zum Washington Park mitsamt des International Rose Test Garden, von dem die Stadt auch ihren Spitznamen hat - City of Roses.
Abends suchten wir einen der Pubs im Pearl District auf und probierten einige der einheimischen Biere - in Portland nahm die Mikrobrauerei-Bewegung ihren Anfang.





1 Kommentare:
Hey Ralf, da bist Du ja nur knapp zwei Stunden von mir entfernt. Komm doch mal ins Hinterland, ganz nah an Mount Rainier.
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