Sonntag, 6. Januar 2008

Washington Road, Filmkritiken

Das Wochenende begann mit einer gut besuchten Cocktailparty (Washington Road, Partyhaus) am Freitagabend, von der ich mich bis Samstag mittag erholen musste.

Wir haben daher am Samstagabend nur noch I Am Legend angeschaut. Insgesamt eine große Enttäuschung, außer einigen ansehnlichen Spezialeffekten in den ersten 20 Minuten hatte der Film nicht viel zu bieten.

Am Sonntag habe ich eine Führung auf dem Campus der Universität Princeton besucht. Ich hatte zwar schon im Oktober an einer Tour teilgenommen, war damals allerdings nicht wirklich bei der Sache gewesen. Man erfährt bei einem solchen Rundgang durchaus einige interessante Details, die dem flüchtigen Blick verborgen bleiben. Zum Beispiel die Affenköpfe, welche die Fassade oberhalb eines Torbogens schmücken.

Am Abend war ich dann mit Máté in Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street. Es handelt sich dabei um die Leinwandadaption des äußerst erfolgreichen Musicals von Stephen Sondheim. Einer der visuell und von der Inszenierung her beeindruckendsten Filme der letzten Jahre, Tim Burton enttäuschte seine Fans auch diesmal nicht. Was die Handlung angeht, bedient sich Sweeney Todd sehr großzügig beim Grafen von Monte Christo. In Deutschland wird der Film erst im Februar anlaufen.

Erwähnenswert sind noch die amerikanischen Kinos. Diese befinden sich typischerweise nicht in den Städten, sondern sind den außerhalb gelegenen Einkaufszentren angegliedert. UA Movies war an diesem Abend ausgestorben, wir waren die einzigen Besucher im Saal. Bei einer Vorstellung um 22:25.