Samstag, 26. Januar 2008

Providence, Boston

Um mal wieder der Alltagsroutine in Princeton zu entfliehen, verbrachten wir ein verlängertes Wochenende im winterlichen Neuengland.

Erste Zwischenstation auf dem Weg nach Boston war die Hauptstadt des Staates Rhode Island, Providence. Im Gegensatz zu den meisten US-Staaten, in denen die Hauptstadt irgendein unbedeutendes Loch ist, handelt es sich bei Providence auch um das wirtschaftliche und intellektuelle Zentrum Rhode Islands.

Parlament von Rhode Island

Wir besuchten dort die Brown University, Mitglied der Ivy League, aber weder von der Gestaltung des Campus noch der Architektur der Gebäude her sonderlich beeindruckend.

Am Abend erreichten wir Boston. Nach der Registrierung im Holiday Inn in bester Lage machten wir uns auf, die Stadt zu erkunden. Wir liefen über die Haupteinkaufsstraße bis zum Hafen. Bei -1° C war es zwar etwas frisch, jedoch entschädigte das wunderbar europäische Flair Bostons für alle Strapazen.

Parlament von Massachusetts

Besonders die engen Straßen mit ihrem Kopfsteinpflaster und den unzähligen Pubs - den irischen Einwanderern zu verdanken - zogen uns sofort in ihren Bann. Mit einer Kneipentour, einigen Pints der ausgezeichneten lokalen Brauerei Samuel Adams und teilweise sogar irischer Livemusik ging der Abend zu Ende.