Donnerstag, 27. Dezember 2007

Three Strikes

...and you're out. Diese Redewendung stammt aus dem Baseball, wo sich ein Schlagmann, der dreimal hintereinander den Ball nicht trifft, wieder auf die Bank setzen darf.

In manchen Staaten der USA, insbesondere Kalifornien, wird damit aber auch ein Ansatz in der Strafjustiz bezeichnet. Intensivtäter werden dort nach dem dritten Gewaltdelikt (Raub, Körperverletzung usw.) mit einer Mindestfreiheitsstrafe von 25 Jahren bedacht. Sie sind somit auch erstmal für einige Zeit draußen. Hierfür muss man den USA höchsten Respekt zollen - Opferschutz und Abschreckung stehen im dortigen Rechtssystem an erster Stelle.

Ein Modell, von dem auch die deutsche Justiz lernen könnte. Laut Zeitungsberichten hatten die beiden Herren mit dem "Migrationshintergrund", die in der Münchner U-Bahn einem Rentner den Kopf eintraten, gemeinsam über 60 Vorstrafen.

1 Kommentare:

Roman Fuchs hat gesagt…

Da bin ich voellig der gleichen Meinung. In Europa wird der Taeter zu oft zum Opfer irgendwelcher widrigen Umstaende gemacht, und uebernimmt als Gesellschaft die Verantwortung von seinen Taten. Und denkt dann mit ein paar Therapien sei es scho getan..